The Darkness 2

DARKNESS22KIn The Darkness 2 geht es auf einen brutalen, persönlichen Rachefeldzug als Jackie Estacado, den Träger der Mächte der Finsternis. Zwei Jahre sind seit dem ersten Teil vergangen und Jackie ist inzwischen Don der Franchetti-Familie. Durch einen Anschlag auf sein Leben wird ein Mafia-Krieg entfacht, während zu allem Überfluss auch noch die Dunkelheit zurrückkehrt.

Für die Story zeichnet sich Comicbuch-Autor Paul Jenkins verantwortlich. Um den Comic-Wurzeln treu zu bleiben, soll das Spiel „einen stimmungsvollen Einsatz des Kontrasts Licht gegen Dunkelheit, eine tiefgreifende und weitverzweigte Geschichte sowie handgemalte Grafik im Noir-Stil“ bieten.

Sicher ist bereits: Die Tentakel werden ausgebaut, können unabhängig voneinander gesteuert werden und wurden um neue brutale Manöver bereichert. Außerdem kann man die Kulisse in die Kämpfe mit einbeziehen, um beispielsweise eine Parkuhr zu werfen oder Gegner mit einem Mülldeckel in der Mitte durchzutrennen.

Worum geht’s? The Darkness 2 spielt drei Jahre später als der Vorgänger The Darkness. Hauptdarsteller Jackie, schon damals ein schlimmer Finger, ist mittlerweile zum Mafia-Paten aufgestiegen.

Besonders an Jackie ist, dass ihn ihm die sogenannte Finsternis wohnt. Die bescherte ihm einst übermenschliche Kräfte wie Dämonenarme. Die schickt er allerdings in den frühzeitigen Ruhestand – so der Plan. Das ändert sich allerdings mit dem Angriff auf Jackies Lieblingsrestaurant. Eine unbekannte Organisation will dem Mafioso an den Kragen. Um sein Leben zu schützen, erweckt er seinen dunklen Freund wieder zum Leben.

Dabei steuert ihr beide Arme seperat. Während der eine Dinge greift, schlägt der andere zu. Dazu ballert ihr natürlich noch mit einer Waffe, die sich mit den dunklen Kräften verbessern lässt. Vorlage zum Spiel ist übrigens ein Comic – so passt auch der comicartige „Cel-Shading“-Grafikstil. The Darkness 2 macht im Test eine gute Figur.

Düsterer Ego-Shooter, der im Gegensatz zum Vorgänger in Comic-Grafik gehalten ist.